China- Rundreise

v. 11.05. - 19.05.1999

von Raiffeisen Reisen

 

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Der Kaiserpalast in der verbotenen Stadt

 

Shanghai - Suzhou - Hangzhou - Peking

11. Mai 1999

Zusammen mit  Bruder Franz und seinem Neffen Gerhard machten wir uns am Morgen des 11. Mai 1999 auf,  um mit dem Zug vom Bahnhof Feldbach nach Wien zum Flughafen Schwechat zu fahren, wo uns die freundliche Reiseleiterin Frau Elisabeth Winter von Raiffeisen Reisen mit den Flugpapieren erwartete. Mit einem Airbus 340-300 der Austrian Airlines gings dann mit rund 50-minütiger Verspätung ab nach Shanghai. Der Flug war sehr angenehm und führte uns in 9 Stunden und 35 Minuten über Minsk - Moskau - Jekaterinburg - Omsk -Novosibirsk - Ulan Bator und  Peking zum Zielflughafen in Shanghai.

 

12. Mai 1999

Um ca. 7.00  Uhr Ortszeit und ohne Schlaf fuhren wir dann mit einem Bus zum Plaza Hotel im Zentrum der 13 Millionen Metropole Shanghai, der größten Stadt   Chinas. Nach dem Zimmerbezug in diesem 4-Sterne Hotel hatten wir bis zu Mittag Zeit, die nähere Umgebung zu erkunden, was wir drei auch taten. Aber ohne Schlaf ist das eine halbe Sache. Um 11.30Uhr fuhren wir mit der gesamten Gruppe (24 Personen) samt der örtlichen Reiseleiterin dann los in die Stadt zum Mittagessen. Zum ersten Mal wurden wir hier mit der Tischordnung, ein runder Tisch mit 8 - 11 Sessel und darauf eine drehbare Glasplatte, wo die verschiedenen Speisen serviert wurden, bekannt gemacht. Dazu zwei Eßstäbchen, wer wollte, konnte auch eine Gabel und einen Löffel benutzen. Wenn auch die Speisen für uns Mitteleuropäer gewöhnungsbedürftig sind, wir brauchten  dennoch nie zu hungern. Zumindest gab es immer genug Reis, auch das einheimische Bier, das in 0,64 Liter Flaschen abgefüllt war, schmeckte uns ganz gut. Anschließend gab es den Besuch des "Bund", einer Ansammlung von Bank- und Verwaltungsgebäuden im westlichen Stil, wir gingen entlang der Uferstraße des Huangpu-River, von der aus Chinas bekannteste Einkaufsstraße, die Nanjing Lu abzweigt. Ein Besuch der Altstadt mit Besichtigung des Yü-Yuan-Gartens, eines im Jahr 1559 von einem Provinzgouverneur in südchinesischem Gartenstil angelegten Privatgartens folgte, bevor wir wieder die Heimreise zu unserem Hotel antraten. Auf unserer Straße gegenüber sahen wir den Mc Donalds, wo wir drei schließlich unser Abendessen einnahmen. Es folgte noch ein Spaziergang entlang des riesigen Bahnhofes, wo schon eine Unmemge von Leuten auf den Zug nach Hongkong wartete. Ein kurzer Barbesuch noch und um 22.30 Uhr gings dann ab ins Bett.

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Mit Gerhard (l) auf der Zick Zack Brücke vor einem 400 Jahre alten Teehaus in Shanghai

Kräne auf dem Huangpu-River vor der Skyline von Shanghai

13. Mai 1999

Nach dem Frühstück stand der Besuch des Jadebuddhatempels auf dem Programm, anschließend gab es eine 1-stündige Schiffahrt auf dem Huangpu-River bis zur längsten Hängebrücke der Welt mit 8.375 m. Nach einem mongolischen Mittagessen konnten wir in einer Jadefabrik die Arbeiter bei der Bearbeitung des Jadesteines auf die Finger schauen und anschließend auch das eine oder andere Prachtstück käuflich erwerben. Ab 14.00 Uhr konnten wir auf der berühmten, ca. 5 km langen  Nanjing Road, Chinas bekanntester Einkaufsstraße bummeln gehen. Tausende von einheimischen Touristen tummeln sich hier und drücken sich an den Schaufenstern der alten Staatsläden, mehr aber noch an denen der nagelneuen Boutiquen, die Nase platt.  Menschenmassen, wie ich sie bisher auf meinen Reisen noch nicht gesehen habe. Am Abend besuchten wir eine Vorstellung der weltberühmten Shanghaier Artisten.

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Auf dem Huangpu-River vor der längsten Hängebrücke der Welt

Mit Bruder Franz in der berühmten Nanjing Road in Shanghai

 

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